Ein bisschen umhergeschrieben

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\contractArgument{Der Abschnitt soll systematisch-rekonstruktiv vorgehen und sich auf ausgewählte zentrale Textstellen konzentrieren. Leittext ist Buch X der Politeia, in dem Artefakte als Nachahmungen zweiter Ordnung erscheinen und ihr Maß außerhalb ihrer selbst liegt. Ergänzend sind Passagen aus Gorgias und Politikos heranzuziehen, um technē als regelgeleitete, aber normativ rückgebundene Wissensform sowie ihre politische Einhegung zu thematisieren; punktuell kann der Timaios herangezogen werden, um die Grenzfigur des kosmischen Gemachten sichtbar zu machen. Ziel des Vorgehens ist es nicht, Platons Position zu harmonisieren, sondern die impliziten Annahmen über Herstellung, Zweck, Wahrheit und Ordnung freizulegen und als problematische Ausgangslage zu markieren.}
\contractAI{Prüfe, ob das formulierte Ziel mit dem geplanten Argument erreicht werden kann. Prüfe, ob der folgende Abschnitt das soeben formulierte Ziel erfüllt. Prüfe, ob der Abschnitt das beschriebene Argument einhält. Prüfe, ob das, was zuvor im Text steht, die hier verlangten Voraussetzungen erfüllt. Wenn jeweils ja, dann sage nur ``ja'', wenn nicht, nenne die Einschränkungen unter klarer Bezugnahme auf diesen Abschnitt und die jeweiligen Textstellen.}
\end{contract}
\subsubsection{Haben Artefakte Urbilder?}
\begin{enumerate}
\item \textbf{Technik als Teilhabe am Logos:} Plato grenzt die wahre Technik (\textit{techne}) von bloßer individueller Geübtheit (\textit{tribe}) ab. Wahre Technik zeichnet sich durch die Kenntnis der Natur der eingesetzten Mittel sowie der Gründe des Handelns aus und ist untrennbar an die Realisierung des Guten gebunden. Wie Christoph Hubig in \textit{Die Kunst des Möglichen I} (2006) auf Seite 42 erläutert, ist Technik für Plato nicht bloße Anwendung eines Logos, sondern sie ist nur Technik, sofern sie an diesem Logos selbst teilhat [1].